Platz 2 beim längsten Ski Langlauf Marathon im Engadin
Am Wochenende startete ichbeim längsten Ski Langlauf Marathon des Engadins über 60 Kilometer von Maloja bis nach Zernez und belegte auf Anhieb Rang zwei bei den Damen.
60 Kilometer in der freien Technik lagen am Samstagmorgen vor den rund 150 Startern, die sich im Engadin versammelt hatten, um dort beim längsten Ski Langlauf Marathon von Maloja bis hinab nach Zernez die Schnellsten unter sich auszumachen. Meine Teilnahme an dem Rennen war eigentlich recht spontan und so hatte ich ausnahmsweise das Bike einmal gegen die Skating Langlaufski eingetauscht und mich einer neuen Herausforderung gestellt.
Minus zehn Grad und ein frostiger Gegenwind erwarteten die Teilnehmer des als „die Stunde der Wahrheit“ titulierten Rennens, als sie sich am Samstag um 10.00 Uhr an der Startlinie in Maloja aufreihten. Windschatten fahren und die Kräfte gut einteilen, so lautete die Devise zu Beginn des Rennens, welches zwar netto mehr Höhenmeter bergab als bergauf macht, aber dennoch mit über 400 Aufwärtshöhenmetern nicht gerade ein Kinderspiel ist. Das Rennen wird auf der Originalstrecke des berühmten Engadiner Skimarathons ausgetragen. Dieser jedoch endet nach 42 Kilometern in S-chanf. Bei Maloja-Zernez haben die Teilnehmer hier erst gut Zweidrittel der Rennstrecke hinter sich gebracht und hoffentlich noch einiges an Reserven in petto. Denn auf den letzten 15 Kilometern heißt es, die meisten Höhenmeter zu bewältigen.
Mit großem Respekt vor der für mich rennmäßig unbekannten Sportart und der langen Distanz war ich ns Rennen gestartet. Und diese eher defensive Herangehensweise hat sich letzten endes voll bezahlt gemacht. Als es im letzten Renndrittel richtig schwer wurde und ein Anstieg dem nächsten folgte, konnte ich noch gut Gas geben und mich vor allem von meiner einen Konkurrentin, die mir bis dahin stets dicht auf den Fersen war, distanzieren. Das Rennen am Anfang nicht zu übermütig anzugehen, um am Ende noch einen Gang zulegen zu können, war genau die richtige Taktik! Eine kluge Renneinteilung und ein – mit der Hilfe und der Erfahrung der Langlauf-Experten bei Sport Schmidt - optimal präparierter Ski, führten am Ende zum Erfolg und bescherten mir nach einer Renndauer von 2 Stunden 58 Minuten für die 60 Kilometer den zweiten Platz bei den Damen.
Dies war aber für diesen Winter der einzige Ausreißer in eine andere Sportart. Bereits kommende Woche, am 11. März wird sich mein Mountainbike Team – das Team CENTURION VAUDE – bei der alljährlichen Teampräsentation in den Räumen des Saikls Store in Meckenbeuren der Öffentlichkeit mit all seinen Neuerungen und Vorhaben für die Mountainbike Saison 2011 vorstellen. Nähere Informationen unter: www.team-centurion-vaude.de Und spätestens ab dann wird nicht nur bei mir das Sportlerherz wieder rein für’s Mountainbiken schlagen!





